Unsere Studiengänge werden mit einer Abschlussarbeit abgeschlossen, die im B.Sc. Bachelor studienbegleitend und im M. Sc. Meteorology in Vollzeit gebracht werden.

B.Sc. Meteorologie

Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der/die Prüfungskandidat/in in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem/ihrem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit soll im thematischen Zusammenhang mit einer fach- und/oder berufsfeldspezifischen Schwerpunktsetzung stehen (§19 (1) PO).

Mehr als einhundertvierzig Studierende haben ihr Studium B.Sc. Meteorologie an unserem Institut seit der Einführung des Studienganges 2006 erfolgreich mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen.

Liste der abgeschlossenen Bachelorarbeiten

  • Die Anfertigung der Bachelorarbeit erfolgt im Arbeitsumfang von 10 Leistungspunkten (LP) studienbegleitend in der Regel im fünften und sechsten Semester.
  • Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 23 Wochen.
  • Die Bearbeitungszeit kann auf Antrag der/des Studierenden aus Gründen, die er/sie nicht zu vertreten hat, vom Prüfungsausschuss auf der Grundlage einer Stellungnahme des/der Betreuers/Betreuerin in der Regel bis zu 4 Wochen verlängert werden.

Die Ausgabe des Themas der Bachelorarbeit erfolgt auf Antrag des/der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin über den Prüfungsausschuss spätestens im fünften Semester zum Ende der Vorlesungszeit.

  • Die Bekanntgabe der Themen erfolgt ab Mitte Januar per Aushang im Institut für Meteorologie oder im Internet
  • Sie können sich ein Thema auswählen und sich dafür im Sekretariat eintragen (Die Vergabe des Themas erfolgt nach der Reihenfolge ihrer Meldung).
  • Die endgültige Themenvergabe erfolgt am: Zeit und Ort: 27.01.2021, im Meterologischen Seminar
  • Sie melden Ihre Bachelorarbeit mit dem Formular Anmeldung Bachelorarbeit im Prüfungsamt an.
  • Die Ausgabe des Themas erfolgt in der Regel nur, wenn der/die Kandidat/in mindestens 120 LP nachweisen kann.
  • Thema und Zeitpunkt sind aktenkundig zu machen. Der/Die Prüfungskandidat/in kann Themenwünsche äußern. Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb von 2 Wochen nach Ausgabe zurückgegeben werden.

01 – Effect of radiative forcing components on precipitation in CMIP6 simulations
PDF 101 KB

02 – Bestimmung des Bedeckungsgrades und der räumlich horizontalen Inhomogenität arktischer Mischphasenwolken
PDF 195 KB

03 – Ableitung des Bedeckungsgrad von arktischen Wolken aus Messungen der solaren Strahldichte während MOSAiC
PDF 195 KB

04 – Fallstudie: Auswertung eines Arktischen Warmlufteinschubs Mitte April 2020 am Forschungsschiff Polarstern
PDF 51 KB

05 – Impact of clouds on heating rate profiles in the central Arctic measured by a tethered balloon probe during MOCCHA (engl.)
PDF 193 KB

06 – Ableitung der Tiefe von Schmelztümpeln aus flugzeuggetragenen Spektralmessungen
PDF 214 KB

07 –       

08 – The representativeness of the trade-wind clouds during the EUREC4A campaign as observed by the GOES-16 satellite
PDF 198 KB

09 – Untersuchung von Oszillationen im Auftreten sporadischer E-Schichten
PDF 139 KB

10 – Identifying the Artic marginal sea ice concentration below clouds by using airborne remote sensing measurements
PDF 83 KB

11 –       

12 –     

13 –       

14 –      

15 – Aerosol-cloud invigoration in the ICON-LEM model
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16 – Decedal-like solar imprint in recent climate models
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17 – Unsupervised clustering of the middle-atmosphere
PDF 121 KB

18 – Long-term trends in the upper atmosphere
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19 – Charakterisierung von Passatwolken mittels Fernerkundungmessungen von der RV Meteor während der EUREC4A-Messkampagne
PDF 67 KB

20 – Abhängigkeit der Niederschlagsrate von Höhe und Temperatur der Wolkenoberkante
PDF 191 KB

21– Vergleich von Radar Niederschlagsmessungen in Leipzig
PDF 298 KB

22 – Parameterisierung von PyroCb in globalen Klimamodellen
PDF 30 KB

23 – Globale semi-direkte Effekte des australischen Brandaerosols während der Feuersaison 2019/20
PDF 140 KB

24 – Strahlungseffekte des Brandaerosols während der extremen Arktischen Wald- und Flächenbrände der Jahre 2019 und 2020
PDF 215 KB

25 – Sekundäre Eisbildung als Folge von Tropfen-Eispartikel-Kollisionen
PDF 203 KB

26 – Die besten Orte zur Beobachtung von mittelhohen und hohen Wolken mit bodengebundenen Lidargeräten
PDF 12 KB

27 – Oberkantentemperatur arktischer Wolken
PDF 116 KB

28 – Ableitung von Oberflächenparametern aus dem Grenzschichtwindprofil über Leipzig
PDF 127 KB

29 –       

30 – Ableitung von Oberflächenparametern aus dem Grenzschichtwindprofil über Leipzig
PDF 127 KB

31 – Größenverteilung von Wolkentröpfchen in der atlantischen Passatwindzone
PDF 193 KB

32 – Stratospheric smoke layers: Impact of pyrocumulonimbus convection and self-lifting effects
PDF 120 KB

33 – Theoretische Beschreibung des Wolkentropfenwachstums in einem turbulenten Feuchtefeld
PDF 69 KB

34 – Vergleich des Flüssigwassergehaltes der Wolken anhand von simulierten EarthCARE-Messungen
PDF 224 KB

35 – Analyse der Meteorologie und Wolken für Messungen der Wolkenpartikel-Residuen und Eisnuklei bei CIRRUS-HL

36 – Einfluss der optischen Eigenschaften vom Aerosol auf die direkte und diffuse solare Strahlung
PDF 132 KB

37 – Vergleich des langwelligen Strahlungseffekts von Wolken aus DWD-Stationsmessungen und Strahlungstransportberechnungen
PDF 27 KB

38 – Bestimmung von Bedeckungsgrad, Wolkentyp und -strahlungseffekte mittels Himmelskamera und breitbandigen Strahlungflüsse
PDF 27 KB

  • Die wissenschaftliche Bachelorarbeit ist zweifach in gedruckter Form und einfach in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.
  • Wenn die Noten der beiden Gutachten „ausreichend“ (4,0) oder besser sind und nicht mehr als 2,0 auseinander liegen, berechnet sich die Endnote als der Durchschnitt der beiden Noten.
    Wenn beide Noten „nicht ausreichend“ (5,0) sind, ist die Arbeit nicht bestanden.
    Wenn eine der beiden Noten „nicht ausreichend“ (5,0) ist oder wenn die Noten der beiden Gutachten mehr als 2,0 auseinander liegen, bestellt der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine/n dritte/n Gutachter/in. Die Endnote errechnet sich dann als Durchschnitt der beiden besseren Noten, falls sie „ausreichend“ (4,0) oder besser sind. Sind zwei der drei Noten „nicht ausrei-chend“ (5,0), ist die Endnote „nicht ausreichend“
  • Wenn die Bewertung der Bachelorarbeit schlechter als „ausreichend“ ist, kann sie innerhalb eines Jahres einmal wiederholt werden.
    Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe des Ergebnisses. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Wiederholungsversuch als nicht bestanden.
    Eine zweite Wiederholungsprüfung ist nur auf Antrag zum nächstmöglichen Prüfungstermin möglich.

Betreuer

Die Bachelorarbeit wird von einem/einer Professor/in oder einer anderen nach Landesrecht prüfungsberechtigten Person betreut, soweit diese an der Universität Leipzig in einem für den Bachelorstudiengang Meteorologie relevanten Bereich tätig sind (§ 19(2) PO).

Gutachter

  • Die Bachelorarbeit ist von 2 Prüfern/Prüferinnen voneinander unabhängig zu bewerten. Darunter soll der/die Betreuer/in der Bachelorarbeit sein (§ 19(8) PO).
  • Die Gutachter müssen Prüfer im Sinne des Hochschulgesetzes sein – also zur selbstständigen Lehre berechtigte Personen wie Hochschullehrer/innen, vom Fakultätsrat bestätigte habiläquivalente Personen.
  • Durch den vorgesetzten Hochschullehrer können selbstständige Aufgaben in der Lehre auf Mitarbeiter/innen der Universität übertragen werden. Diese Mitarbeiter/innen können dann auch zweiter Prüfer/in bei Bachelorarbeiten sein (Beschluss des Prüfungsausschusses). Die Bestätigung als Zweitprüfer/in erfolgt bei der Anmeldung des Themas durch Unterschrift des Studiendekans.
  • Für Mitarbeiter/innen des TROPOS muss die Bestätigung zur Prüfung von der Fakultät für Physik und Geowissenschaften bestätigt werden. Im Zweifelsfall, bzw. wenn es fachlich notwendig sein sollte, bitte kurze Rücksprache mit dem Vertreter im Prüfungsausschuss (Prof. Quaas).

Umfang der Arbeit

  • Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der/die Prüfungskandidat/in in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem/ihrem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit soll im thematischen Zusammenhang mit einer fachund/oder berufsfeldspezifischen Schwerpunktsetzung stehen (§19(1) PO).
  • Die Bachelorarbeit umfasst einen Arbeitsaufwand von 10 LP, entsprechend etwa 300 Stunden oder 7-8 Wochen. Die Arbeit sollte vom Umfang her so angelegt sein, dass sie innerhalb der Semesterferien beendet werden kann.
  • Die gedruckte Arbeit sollte einen Umfang von maximal 30-40 Seiten haben (Richtwert).

Themen

Von den Bachelorstudenten kann weitgehend selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten nur in Ausnahmefällen erwartet werden. Geeignete Themen sind

  • Literaturstudien,
  • Experimente mit anwendungsbereit vorliegenden einfachen Modellen
  • Auswertung von Datensätzen mit anwendungsbereit zur Verfügung stehenden Programmen,-
  • in Einzelfällen Erstellung einfacher Programme
  • Tiefergehende wissenschaftliche Interpretation der Ergebnisse kann von den Kandidaten i.d.R. nicht erwartet werden.

Die Meldung für ein zu bearbeitendes Thema mit einer kurzen Darstellung der geplanten Arbeit an birgit.seydel(at)uni-leipzig.de und a.ehrlich(at)uni-leipzig.de.

M.sc. Meteorology

Die Masterarbeit oll im thematischen Zusammenhang mit einer forschungsorientierten Schwerpunktsetzung stehen und zeigen, dass der/die Prüfungskandidat/in in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem/ihrem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. (§19 (1,2) PO).

Mehr als einhundertzehn Studierende haben ihr Studium B.Sc. Meteorology an unserem Institut seit der Einführung des Studienganges 2009 erfolgreich mit einer Masterarbeit abgeschlossen

Liste der abgeschlossenen Masterarbeiten

  • Die Masterarbeit im Arbeitsumfang von 30 LP umfasst die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit sowie deren Verteidigung.
  • Die Bearbeitungszeit der Masterrarbeit beträgt 23 Wochen.
  • Die Bearbeitungszeit kann auf Antrag der/des Studierenden aus Gründen, die er/sie nicht zu vertreten hat, vom Prüfungs-ausschuss auf der Grundlage einer Stellungnahme des/der Betreuers/Betreuerin in der Regel bis zu 6 Wochen verlängert werden. Der Antrag ist spätestens einen Monat vor dem Ende der Bearbeitungszeit beim Prüfungsausschuss einzureichen
  • Im 3. Semester des Studiengangs belegen Sie die Seminare in den Modulen P5 – Meteorologische Forschung (10 LP) und P6 – Meteorologische Arbeitsmethoden (10 LP). Die beiden Seminare beinhalten eine ausführliches Literaturstudium und die Einarbeitung in ein meteorologisches Forschungsthema.
  • Dieses beide Seminare übergreifende Forschungsthema kann in Verbindung zur Ihrer Masterarbeit stehen. Die Masterarbeiten, die aus den Modulen P5 und P6 hervorgehen, sind in der Themenliste besonders gekennzeichnet. 
  • Alle anderen Masterarbeitstehemen können frei gewählt werden.
  • Die Ausgabe des Themas der schriftlichen Arbeit erfolgt auf Antrag des/der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin über den Prüfungsausschuss spätestens im dritten Semester zum Ende der Vorlesungszeit. Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb von einem Monat nach Ausgabe zurückgegeben werden

Betreuung: Prof. Dr. Manfred Wendisch

Solar and IR-Imaging of Stratocumulus at the Acores
PDF 485 KB
      

Remote sensing of Arctic clouds by imaging cameras
PDF 415 KB

Variabilität von Wasserdampf in der Arktis aus flugzeuggetragenen Strahlungsmessungen
PDF 666 KB

Worst Case Scenario: Cirrus über hellem Untergrund wie Meereis oder Stratusbewölkung 
PDF 631 KB

Betreuung: Prof. Dr. Johannes Quaas

Role of ocean processes in Arctic amplification: Sensitivity to regional climate engineering
PDF 27 KB

Einfluss von Schiffsemissionen auf Wolken: Auswertung der Fähren in der Ostsee
PDF 28 KB

Betreuung: Dr Matthias Tesche

Statistical investigation of the life time of different cloud types from geostationary observations
PDF 91 KB

Haben geflutete Tagebaurestlöcher einen Effekt auf die Zugbahn von Wolken?
PDF 91 KB

Untersuchung des Zusammenhangs im Auftreten von troposphärärischen Wolken und verschiedenen Typen von Polaren Stratosphärenwolken
PDF 195 KB

Detektion von Kondensstreifen in Satellitenbeobachtungen mittels maschinellem Lernen
PDF 90 KB

Detektion von Kondensstreifen in natürlichen Zirruswolken mittels hochaufgelösten, flugzeuggetragenen Lidarmessungen
PDF 91 KB

Life time and horizontal size distribution of warm low-level clouds from ICON model observations
PDF 224 KB

Betreuung: Prof. Dr. Christoph Jacobi

LAngzeitvariabilität und Trends des Windes in der Mesopausenregion über Collm
PDF 348 KB

Analysis and modeling of gravity waves in Julia
PDF 57 KB

Representation of polar vortex characteristics in climate models and their climate change
PDF 167 KB

Simulated lower boundary effects on circulation and coupling characteristics with UA-ICON
PDF 117 KB

Betreuung: JP Dr. Heike Kalesse

Determination of atmospheric cooling rates from precipitation evaporation in the subtropical Atlantic
PDF 4 MB

Assessment of the uncertainties of liquid water path (LWP) retrievals between radiosonde and Era5 model data by means of sensitivity studies with radiative transfer calculations in the microwave region
PDF 2 MB

Betreuung: Dr. Maximilian Maahn

Observing a cloud’s clock: Cloud age classification with radar
PDF 327 KB

Comparison of ground-based remote sensing retrievals of clouds in the Arctic
PDF 181 KB

How can we calibrate the cloud radar at LIM?
PDF 632 KB

How is snowfall riming related to the presence of liquid in mixed-phase clouds?
PDF 304 KB

Betreuung: Prof. Dr. Ina Tegen

Non-Parameteric Supervised Machine Learning für die Klassifikation und Analyse von simulierten Wolkenverteilungen
PDF 143 KB

Globale semi-direkte Effekte des australischen Brandaerosols während der Feuersession 2019/20
PDF 157 KB

Betreuung: Prof. Dr. Hartmut Herrmann

Optimierung und Evaluierung von non-target Auswertungsansätzen für LC-MS Datensätze von organischem atmosphärische Aerosol
PDF 224 KB

Modellgestützte Untersuchungen zur Partikelneubildung über den Regenwäldern des Amazonas
PDF 131 KB

Untersuchung der Kinetik von NO2-Radikalen mit Schwefel(IV)- Verbindungen in wässriger Phase
PDF 93 KB

Schriftliche Arbeit

  • Die wissenschaftliche Masterarbeit ist zweifach in gedruckter Form in deutscher oder englischer Sprache und einfach in elektronischer Form einzu-reichen.
  • Wenn die Noten der beiden Gutachten „ausreichend“ (4,0) oder besser sind und nicht mehr als 2,0 auseinander liegen, berechnet sich die Endnote als der Durchschnitt der beiden Noten.
    Wenn beide Noten „nicht ausreichend“ (5,0) sind, ist die Arbeit nicht bestanden.
    Wenn eine der beiden Noten „nicht ausreichend“ (5,0) ist oder wenn die Noten der beiden Gutachten mehr als 2,0 auseinander liegen, bestellt der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine/n dritte/n Gutachter/in. Die Endnote errechnet sich dann als Durchschnitt der beiden besseren Noten, falls sie „ausreichend“ (4,0) oder besser sind. Sind zwei der drei Noten „nicht ausrei-chend“ (5,0), ist die Endnote „nicht ausreichend“
  • Wenn die Bewertung der Bachelorarbeit schlechter als „ausreichend“ ist, kann sie innerhalb eines Jahres einmal wiederholt werden.
    Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe des Ergebnisses. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Wiederholungsversuch als nicht bestanden.
    Eine zweite Wiederholungsprüfung ist nur auf Antrag zum nächstmöglichen Prüfungstermin möglich.

Verteidigung

  • Die Verteidigung erfolgt, sofern die schriftliche Arbeit mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet wurde.
  • Die Verteidigung ist öffentlich und umfasst einen Vortrag zur schriftlichen Arbeit (Dauer 30 Minuten) und  die Diskussion zu der schriftlichen Arbeit und ihrem wissenschaftlichen Umfeld (Dauer 30 Minuten)

Gesamtnote

Die Gesamtnote der Masterarbeit errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der einfach gewichteten Note der Verteidigung und der doppelt gewichteten Note der schriftlichen Arbeit.

Einleitung

Die Studierenden absolvieren drei unabhängige Veranstaltungen:

  • Seminar „Meteorologische Forschung“ (Modul P5), Seminar „Meteorologische Arbeitsmethoden“ (Modul P6) und die Masterarbeit.
  • Die beiden Seminare beinhalten ein Literaturstudium und eine Einarbeitung in ein Thema. Dieses Thema kann in Verbindung zur Masterarbeit stehen (Vorgabe der ZEvA).

Betreuer

Die schriftliche Arbeit wird von einem/einer Hochschullehrer/Hochschullehrerin oder einer anderen nach Landesrecht prüfungsberechtigten Person betreut, soweit diese an der Universität Leipzig in einem für den Masterstudiengang Meteorology relevanten Bereich tätig ist. (§ 19(3) PO).

Prüfer/Prüferinnen

  • Die schriftliche Arbeit ist von 2 Prüfern/Prüferinnen voneinander unabhängig zu bewerten. Darunter soll der/die Betreuer/in der Masterarbeit sein. (§ 19(8) PO).
  • Zu Prüfern/Prüferinnen werden nur Professoren/innen und andere nach Landesrecht prüfungsberechtigte Personen bestellt, denen die Lehrbefugnis in den Fachgebieten verliehen worden ist, auf die sich die Prüfungsleistungen beziehen oder denen durch den Fakultätsrat die selbstständige Wahrnehmung von Aufgaben in der Lehre übertragen worden ist. Soweit dies nach dem Gegenstand der Prüfung sachgerecht ist, kann zum/zur Prüfer/in auch bestellt werden, wer die Befugnis zur selbstständigen Lehre nur für ein Teilgebiet eines Prüfungsfaches besitzt. In besonderen Ausnahmefällen können auch Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen zu Prüfern/Prüferinnen bestellt werden, sofern dies nach der Eigenart der Hochschulprüfung sachgerecht ist. Prüfer/innen und Beisitzer/innen müssen mindestens über die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation verfügt. (§18(1) PO)
  • Für Mitarbeiter/innen des Instituts für Tropossphärenforschung existiert eine von der Fakultät für Physik und Geowissenschaft bestätigte Liste der Prüfer/innen.

Umfang der Arbeit

  • Die Masterarbeit soll zeigen, dass der/die Prüfungskandidat/in in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem/ihrem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Masterrarbeit soll im thematischen Zusammenhang mit einer fachund/oder berufsfeldspezifischen Schwerpunktsetzung stehen (§19(1, 2) PO).
  • Die Masterarbeit umfasst einen Arbeitsaufwand von 30 LP, entsprechend etwa 900 Stunden oder 23 Wochen. Die Arbeit sollte vom Umfang her so angelegt sein, dass sie innerhalb eines Semesters beendet werden kann.
  • Die gedruckte Arbeit sollte einen Umfang von maximal 100 Seiten haben (Richtwert).

Themen

Von den Masterstudierenden kann zunehmend selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten erwartet werden.

Geeignete Themen sind:

  • Modellexperimente, ggf. Entwicklung/Weiterentwicklung von Modulen innerhalb der Modelle
  • Auswertung von Datensätzen mit zur Verfügung stehenden und neu zu erstellenden bzw. zu modifizierenden Programmen
  • eigene, weitgehend selbstständige Experimente mit erster Auswertung

Es können detaillierte und tiefergehende wissenschaftliche Interpretation der Ergebnisse erwartet werden. Nicht empfohlen werden Routineaufgaben oder die reine Anwendung von Programmen ohne eigene Weiterentwicklung.

Themenanmeldung

  • Sie melden ein zu bearbeitenden Themas für ein Seminar und/oder eine Masterarbeit mit einer kurzen Darstellung elektronisch birgit.seydel(at)uni-leipzig.de und a.ehrlich(at)uni-leipzig.de an. Wenn Sie ein Thema für das Seminar „Meteorologische Forschung“ (Modul P5), das Seminar „Meteorologische Arbeitsmethoden“ (Modul P6) und die Masterarbeit anbieten mächten, reichen Sie bitte entweder drei einzelne Beschreibungen ein oder kennzeichnen diese Variante auf dem Anmeldeformular.
  • Eine Kommission im Institut für Meteorologie prüft die eingereichten Themen und stellt sie ins Internet ein.
  • Die Studierenden wählen sich ihr Thema aus und melden dieses im Prüfungsamt ein.
  • Nichtgewählte Themen werden von der Liste gelöscht, wenn sie nicht für das darauffolgende Jahr erneut angemeldet werden.
  • Das Verfahren zur Themenanmeldung gilt auch, wenn die Studierenden mit ihrem/ihrer potenziellen Betreuer/Betruerin ein Thema direkt definieren.
  • Formular zur Themenanmeldung für Betreuer

Diplom-Meteorologie

Der Studiengang Diplom-Meteorologie ist zum Wintersemester 2006/2007 ausgelaufen. 

Liste aller abgeschlossenen Diplomarbeiten

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