Hier finden Sie die Informationen zu aktuellen Veranstaltungen des Instituts (Kolloquien, Ringvorlesungen, Tagungen - und Weiteres).

Leipziger Geographisches Kolloquium

Beim Leipziger Geographischen Kolloquium (LGK) handelt es sich um eine regelmäßige Veranstaltungsreihe, die gemeinsam vom Institut für Geographie, dem Leibniz Institut für Länderkunde (IfL) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig organisiert wird.

Im Sommersemester 2022 steht das LGK unter dem Thema "Wissenstransfer".

  • Für eine Podiumsdiskussion zum Thema 'Formate des Wissenstransfers' konnten wir folgende Podiumsteilnehmer:innen gewinnen: Dr. Miriam Brandt, Prof. Dr. Sebastian Kinder und Philipp Kohl. Dr. Miriam Brandt leitet die Abteilung Wissenschaftsmanagement des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und ist Expertin im Feld der Citizen Science. Das IZW vermittelt seine Ergebnisse sowohl an eine breite Öffentlichkeit als auch an spezifische Interessensgruppen wie zum Beispiel Rinderfarmer in Namibia. Prof. Dr. Sebastian Kinder ist Wirtschaftsgeograph an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und hat unter anderem mehrere große Transferpublikationen in der Buchreihe „Landschaften in Deutschland“ herausgegeben. Philipp Kohl bereitet als Regisseur regelmäßig in Dokumentarfilmen wie „Transnationalmannschaft“, „Niemandsland – Über die Zukunft einer verlassenen Stadt“ und aktuell gerade „Deutschrand“ sozialräumliche Phänomene medial für ein breites Publikum auf. Die Podiumsgäste bringen Videos, Grafiken und Bilder mit, anhand derer sie ihren Transfer anschaulich machen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Sebastian Lentz, Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde, diskutieren sie am 21. Juni 2022 um 17.15 Uhr im Hörsaal 8 im Hörsaalgebäude (Campus Augustusplatz) über folgende Fragen: Wie können die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung an die Öffentlichkeit vermittelt werden? Was motiviert Forschende, ihr Wissen mit einem größeren Publikum zu teilen? Welche Formate nutzen sie und wann ist Transfer erfolgreich?
  • Dr. Juliane Welz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW), spricht am zum Thema 'Methoden der Zukunftsforschung für Wissenstransferprozesse nutzen'. In Zeiten dynamischer sozialer, ökonomischer und technologischer Transformation bieten Methoden der Zukunftsforschung eine wertvolle Unterstützung. Sie erleichtern eine Langfristorientierung und bieten Orientierungswissen, sowohl hinsichtlich technologischer Entwicklungen als auch in Bezug auf deren Einbettung in den sozioökonomischen Kontext. Auch in der transdisziplinär ausgerichteten Projektarbeit sind Methoden der Zukunftsforschung ein wichtiges Werkzeug für den Transfer von Wissen.
    Der Vortrag gibt einen Einblick in verschiedene Methoden der Zukunftsforschung und zeigt anhand von Beispielen deren Anwendung in transferorientierten
    Forschungsprojekten. (Achtung: Der Termin wird in das Wintersemester verschoben. Der neue Termin wird zeitnah an dieser Stelle bekannt gegeben).

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