Ob neue Teammitglieder, ein spannender Vortrag oder Änderungen zu den Lehrveranstaltungen – hier informieren wir Sie über alle Neuigkeiten am Institut.

Einführungswoche zum Wintersemester 2021/2022

In der Woche vom 4. - 8. Oktober finden an unserem Institut verschiedene Begrüßungs- und Einführungsveranstaltungen statt, zu denen Sie ganz herzlich eingeladen sind!


Das komplette Programm
PDF 190 KB

Bitte beachten Sie das aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Universität Leipzig!

Termin: 6. Oktober 2021, je nach gewähltem Start ca. 09:00 - 14:30 Uhr

Ort: Leipziger Westen

Programmablauf: Exkursion Leipziger Westen
PDF 2 MB

Anmeldung: Terminplan für Exkursion

Pandemiebedingt wird die Exkursion in Kleingruppen durchgeführt, die Anzahl freier Plätze ist begrenzt.

Termin: 8. Oktober 2021, 09:00 - 15:00 Uhr

Ort: Leipziger Süden

Programmablauf: Exkursion Leipziger Süden
PDF 316 KB

Anmeldung: Terminplan für Exkursion

Termin: 29. - 31. Oktober

weitere Informationen folgen

Termin: vsl. 22. Oktober

weitere Informationen folgen

Forschungsprojekt: Wem gehört Connewitz?

Das Forschungsprojekt „Wem gehört Connewitz?“ ist am Institut für Geographie angegliedert und Teil eines länger angelegten kritischen Forschungsvorhabens zu den sozialräumlichen Folgen der Eigentumsstrukturen auf dem Leipziger Wohnungsmarkt. Leipzig, bis vor wenigen Jahren noch ein soziokulturell einmaliger Möglichkeitsraum, wird mittlerweile vor allem vom zunehmenden Mangel bezahlbaren Wohnraums geprägt. Debattiert wird häufig wie Investoren, Kapitalanleger, Hausverwaltungen, Bauträgern und andere Besitzende vom andauernden Immobilienboom profitieren, während Mietende mit mangelnder Instandhaltung, Mieterhöhungen, Verdrängungsdruck und Entmietung zu rechnen haben. Wenig Beachtung in der öffentlichen Diskussion haben bisher allerdings die Erfahrungen der von diesen Veränderungen betroffenen Mieter*innen erhalten. Beginnend mit Leipzig-Connewitz wollen wir daher der Frage nachgehen, wie sich die (wandelnden) Eigentumsstrukturen auf die Wohn- und Lebensbedingungen der Menschen vor Ort auswirken. Dazu wollen wir zunächst über die Sammlung von Immobilienangebotsdaten sowie der Kartierung von Bestandsimmobilien unterschiedlichster Strukturtypen (Neubau, unsanierter Altbau, sanierter Altbau, Genossenschaften, börsennotierte Wohnunternehmen) in Connewitz die innerstädtischen Wohnungsstrategien von Eigentümern, Projektentwicklern und Hausverwaltungen nachvollziehen und deren unterschiedliche Verwertungstendenzen vergleichend betrachten. Im Anschluss bereiten wir unter Rückgriff auf partizipativ-visuelle Methoden gemeinsam mit lokalen Initiativen und Akteuren die für die vor Ort lebenden Menschen drängendsten Wohnungsprobleme und -fragen auf. Die Einsichten in die lokalen Themen helfen uns dann vor allem zur Vorstrukturierung narrativer Interviews, die wir im weiteren Verlauf ausführlich mit unterschiedlichsten Mietsparteien führen wollen. An den Gesprächen mit den Mietsparteien interessiert uns vor allem die individuelle Aushandlungsebene, die bei der reinen top-down-Betrachtung von Verdrängungsprozessen oft vernachlässigt wird. Das Projekt soll perspektivisch auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden und will sich über das reine Forschungsinteresse hinaus auch dezidiert in aktuelle stadtpolitische Debatten um den Erhalt bezahlbarer Wohn- und Freiräume einbringen.
 

Neue Verstärkung am Institut

Zum 1. September hat das Institut für Geographie weitere personelle Verstärkung erhalten: Hannes Feilhauer vertritt jetzt als Leiter der neuen Arbeitsgruppe ‘Fernerkundung in der Geo- und Ökosystemforschung’ eine methodenorientierte Vegetationsgeographie in Forschung und Lehre. Professor Feilhauer war zuletzt Gastprofessor für Fernerkundung und Geoinformatik an der Freien Universität Berlin und davor als akademischer Rat am Geographischen Institut der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. In seiner Forschung befasst er sich mit der raum-zeitlichen Analyse von Vegetationsmustern mit Hilfe von hoch auflösenden Luft- und Satellitenbildern. Seine Untersuchungen zur Artenzusammensetzung der Vegetation und zu funktionellen Ökosystemeigenschaften ermöglichen Einblicke in dynamische Mensch-Umwelt-Interaktionen. Zusammen mit den Arbeitsgruppen Mahecha und Vohland sowie Partnern am UFZ trägt die Arbeitsgruppe Feilhauer zum neuen Leipziger Fernerkundungszentrum bei.

Neues Remote Sensing Center for Earth System Research am Start

Leipzig ist bekannt für seine Weltklasse-Forschung in den Bereichen Biodiversität und Ökosystemforschung. Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben nun zusammen ein neues Fernerkundungszentrum für Erdsystemforschung gegründet. Die Erforschung von Ökosystemen und ihren Funktionen in einer sich verändernden Welt wird nun mit neuesten Methoden der Fernerkundung noch weiter in den Vordergrund rücken. Mehr Information finden Sie auf der neuen Website.

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