Unser Institut umfasst derzeit innerhalb der Geophysik vor allem das Arbeitsgebiet der Theoretischen Geophysik (Seismologie) und innerhalb der Geologie die Arbeitsgebiete Sedimentologie und Paläoklimatologie. Die Geologisch-Paläontologische Sammlung ist eine der großen deutschen Universitätssammlungen auf dem Gebiet der Geowissenschaften. Das Observatorium Collm führt Langzeitmessungen des seismischen und magnetischen Feldes durch.

Institutsgebäude an der Liebigstraße
Institutsgebäude an der Liebigstraße, Foto: Institut für Geophysik und Geologie

Fokus

Die Theoretische Geophysik erforscht die Struktur und die dynamischen Prozesse im Erdinneren, natürliche und induzierte Seismizität, vulkanische Quellen und zeitliche Veränderungen des Untergrunds. Das Geophysikalische Observatorium Collm (bei Oschatz) führt Langzeitbeobachtungen des seismischen und magnetischen Feldes durch. Ein lokales seismisches Netz überwacht kontinuierlich die tektonisch aktiven Gebiete Sachsens.

Im Mittelpunkt der Forschung der Abteilung Geologie steht die Rekonstruktion des Paläoklimas und der Paläoumweltbedingungen der letzten 100 Millionen Jahre. Mit Hilfe von sedimentologischen, geochemischen und paläontologischen Methoden untersucht sie Bohrkerne, Gesteinsproben und Fossilien aus Schlüsselgebieten der Erde. Diese beinhalten die Antarktis, das Mittelmeer, Ostafrika und die mittelamerikanische Region. Damit werden Erkenntnisse über das Ausmaß, die Geschwindigkeit und die Rahmenbedingungen früherer Umwelt- und Klimaveränderungen gewonnen.

Die Geologisch-Paläontologische Sammlung ist eine wichtige Grundlage für die Lehre und Forschung sowie für die Öffentlichkeitsarbeit zur Popularisierung geowissenschaftlicher Forschung

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