Die Geschichte der Geographie in Leipzig reicht bis zum Jahr 1871 zurück. Damals wurde einer der ersten geographischen Lehrstühle in Deutschland an unserer Universität eingerichtet. Verbunden mit Personen wie Friedrich Ratzel, Ferdinand von Richthofen, Heinrich Schmitthenner, Ernst Neef, Edgar Lehmann und Hans Richter entwickelte sich unser Institut zu einem angesehenen Lehr- und Forschungsstandort.

Institutsgebäude in der Johannisallee 19a
Institutsgebäude in der Johannisallee 19a, Foto: Institut für Geographie

Fokus

Geografische Forschung konzentriert sich auf räumliche Strukturen und Prozesse im Lebensumfeld des Menschen. An unserem Institut wird auf den Hauptgebieten „Anthropogeographie, Regionale Geographie und Raumplanung“, „Geoinformatik und Fernerkundung“ sowie“ Physische Geographie und Geoökologie“ geforscht. Mittels wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen sowie naturwissenschaftlichen Methoden werden raumbezogene Entwicklungen untersucht, bewertet und vorhergesagt.

In der Leipziger Humangeographie wird international vernetzte und gesellschaftspolitisch relevante Forschung im Schnittfeld der Wirtschafts- und Sozialgeographie durchgeführt. Wir untersuchen, wie räumliche und soziale Gerechtigkeit im Zeitalter der Globalisierung neu ausgehandelt wird, welche lokalen Probleme aufgrund der weltweiten Vernetzung von Ökonomie, Kultur und Politik entstehen und wie Lösungsansätze für vielfältige Konflikte denk- und umsetzbar werden. Regionale Schwerpunkte unserer Arbeit sind die kritischen Geographien in Leipzig und Mitteldeutschland, im mediterranen Raum sowie in Lateinamerika.

Die Vernetzung mit Einrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Länderkunde und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung mit ihren geographiebezogenen Abteilungen ermöglichen enge Kooperationen und tragen zur Vielfalt unserer Arbeit und zum Austausch bei.

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